Verein
Der Verein Leviathan ist eine Gruppe von Freunden aus gemeinsamen Pfadizeiten mit Beteiligten weit über diesen Rahmen hinaus. Am Stadtfest 2012 gewann der Verein mit der einzigartig geschichteten Fassade auf dem Kirchplatz den Beizenwettbewerb. Dieses Jahr wagt sich der Verein wieder vermehrt an die Ränder und lädt auf der Parzelle 5554 zum einzigartigen Ausblick über das zehntägige Festgeschehen.

 

Parzelle 5554
Angelehnt an Erich Kästners Worte «Schöne Dinge gibt es dutzendfach. / Aber keines ist so schön wie diese: / eine ausgesprochen grüne Wiese / und ein paar Meter veilchenblauer Bach» nähern wir uns auf einer der letzten grünen Wiesen Badens dem gesetzten Thema. Denn wer Kästner weiterliest (das Gedicht heisst Misanthropie), merkt sehr schnell, dass die Unschuld der grünen Wiese nur von kurzer Dauer ist, oder eben just dann endet, wenn der Mensch darauf sein Spiel beginnt. Auf der Parzelle 5554 unterhalb des Wettinger Brückenkopfs spielt Leviathan den Arealentwickler und gewährt dabei vielfältige Einblicke in eine gebaute Welt zwischen Oben und Unten im Kontrast zwischen Alt und Neu. Zehn Tage lang wird der Kästnerschen Misanthropie den Marsch geblasen – dafür sorgt der Badener Geist. Danach wird die Wiese wieder versöhnlich grün sein.
 
Kulinarik
Der Verein Leviathan agiert an neuer Lage nach bewährtem Rezept. Das verspricht in erster Linie ein erlesenes und erfrischendes Angebot an der Bartheke. Weil jedoch die einseitige Fokussierung auf durstige Kehlen schnell Oben und Unten durcheinander bringt, gibt es selbstverständlich auch etwas für den Magen: Gezupftes von der Schulter im Brot in einzigartigen Variationen – international inspiriert und lokal gegart. Und selbstverständlich gibt es auch eine ausschliesslich vegetarische Version.
 
Kultur
Oben, unten; vorne, hinten – die Orientierung wird schwierig. Leise und laut – beides ist garantiert. Die Divergenzen ziehen sich durch unser kulturelles Programm. Kultur passiert mal unscheinbar im Hintergrund, mal mitten im Hauptraum. In unserem Haus geben sich gestandene Grössen und junge Talente ungezwungen die Klinke in die Hand. Das Programm beginnt allabendlich mit einem leichten Feierabendeinklang und läuft nach und nach auf seinen nächtlichen Höhepunkt zu. Improvisierte und unerwartete Zwischentöne sind ebenso garantiert.